Reisetermin:

22.04. – 01.05.2019

Ihre Ferienbegleitung:

Maja Agyemang,

Edwin Feuz,

Barbara Rieder,

Reiseart
Rund- und Erlebnisreisen

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+ 41 52 235 10 00 oder
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Rumänienreise 2019

Willkommen in Rumänien

Diese Reise entführt Sie in eine andere Welt, die eigentlich fast vor unserer Haustür liegt: Rumänien. Wir möchten Ihnen auf dieser Reise dieses wunderbare Land in all seiner kulturellen, spirituellen, und geschichtlichen Vielfalt und seinen eindrücklichen Landschaften näherbringen.

 

Am Ostermontag 2019 werden wir nach Rumänien aufbrechen. Dort werden wir während 10 Tagen unter anderem die wunderschönen Moldauklöster besuchen und die orthodoxe Tradition derjenigen Christen kennenlernen, die Ostern nach ihrem eigenen Kalender und auf ganz spezielle Art und Weise feiern. Wir werden dieses wichtige orthodoxe Fest vor Ort miterleben.

 

Die Geschichte dieses Landes, Begegnungen mit Menschen vor Ort, die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt im Donaudelta; das sind nur einige der Höhepunkte dieser Reise, die uns neue, bisher unbekannte Welten erschliessen werden.

 

Hanspeter Schenk von «Kultour Ferienreisen» wird diese Reise gemeinsam mit Maja Agyemang, Barbara Rieder von der Kirchgemeinde Heiliggeist und Edi Feuz von der Kirchgemeinde Münster vorbereiten.

 

Damit Sie sich auf das östlichste Land der EU einstimmen können, laden wir Sie am Donnerstag, 28. März um 17.30 Uhr ganz herzlich zu einem Vorbereitungs- und Informationsabend im Kirchlichen Zentrum Bürenpark, an der Bürenstrasse 8 in 3007 Bern ein.

 

Wir freuen uns bereits jetzt auf diese einmalige Reise,

 

Maja Agyemang, Sozialdiakonin

Edwin Feuz, Sozialdiakon

Barbara Rieder, Pfarrerin

1. Tag, Montag 22. April 2019
Zürich – Bukarest

Treffen der Reiseteilnehmer am Flughafen Zürich. Gemeinsames Check-in. Direktflug mit SWISS: Zürich - Bukarest (12:05 – 15:20), Empfang durch die lokale Reiseleitung, Fahrt zu unserem Hotel, anschliessend Stadtrundgang durch Bukarest. Hier erwarten uns Sehenswürdigkeiten wie der Palast des Parlaments (zweitgrösstes Gebäude der Welt), der Triumphbogen und der königliche Palast. Im gemütlichen Lipscani-Viertel finden wir einen Ort, wo man sich entspannen und mehr über die regionalen Traditionen erfahren kann. Aufgrund der interessanten Mischung der Architektur wird Bukarest oft auch das „kleine Paris des Ostens“ genannt. Anschliessend an die Stadtführung geht es zum bekannten Restaurant „Caru cu Bere“ in dem wir den Abend bei einem Essen ausklingen lassen. Fahrt zurück ins Hotel.

2. Tag, Dienstag 23. April 2019
Bukarest – Pitești – Râmnicu Vâlcea – Cozia-Nationalpark – Hermannstadt

Nach dem Frühstück fahren wir durch die Walachei. Wir gelangen zuerst nach Pitești und dann Râmnicu Vâlcea, einer der ältesten Ansiedlungen Rumäniens. Wir unternehmen einen Stadtrundgang, der uns einen ersten Eindruck in den Alltag Rumäniens gibt. Weiter geht es in den Nationalpark Cozia, in den Südkarpaten gelegen, dort besichtigen wir das von starken Festungsmauern umgebene Kloster Cozia, eines der ältesten Baudenkmäler der Region. Das Kloster ist ein schönes Beispiel wallachischer Architektur mit unverkennbar byzantinischem Einfluss. Es wird von etwa 30 Mönchen bewohnt. Weiterfahrt ins Gebiet von Siebenbürgen bis nach Hermannstadt. Wir besichtigen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hotel-/ Zimmerbezug für zwei Nächte.

3. Tag, Mittwoch 24. April 2019
In Siebenbürgen: Hermannstadt – Michelsberg – Heltau – Budenbach – Kerz – Hermannstadt

Am Morgen fahren wir nach Michelsberg/Cisnadioara und besichtigen eine der ältesten Kirchen des Landes. Anschliessend Fahrt nach Heltau/Cisnadie. Hier besuchen wir die bekannte „lebendige Kirchenburg“. Im Anschluss geht es weiter Richtung Budenbach/Sibiel, wo wir als erstes das „Pr. Zosim Oancea“ Hinterglasikonen-Museum mit der grössten Sammlung Siebenbürgens besichtigen werden. Die Sammlung ist ein bewegender Beweis für die kulturelle und spirituelle Kreativität und kirchliche Inspiration der rumänischen Bauern-Maler. Im Anschluss gönnen wir uns bei einer freundlichen Bauernfamilie eine Mittagspause. Das gibt uns einen guten Einblick in die lokalen Gepflogenheiten, ein schöner Moment, die ländliche Bevölkerung kennen zu lernen. Das nächste Ziel ist die Ruine des Zisterzienserklosters in Kerz/Carta. Hier begann die Ausbreitung des gotischen Baustils in Siebenbürgen. Spaziergang mit Besichtigung des Zisterzienserklosters. Rückfahrt nach Hermannstadt, der Abend steht zur freien Verfügung.

4. Tag, Donnerstag 25. April 2019
Hermannstadt – Schloss Bran – Wolkendorf/Vulcan – Kronstadt/Brașov

Wir verlassen die Hauptstadt Siebenbürgens und fahren Richtung Osten. Entlang der Südkarpaten führt der Weg zu unserem ersten Tagesziel, Schloss Bran. Die Burg, die den Besuchern als «Draculaschloss» präsentiert wird, sieht der Burgbeschreibung in Bram Stokers Roman «Dracula» sehr ähnlich. Das historische Vorbild der Romanfigur ist der walachische Fürst Vlad III, der das Schloss aber wahrscheinlich gar nie betreten hat. Wir besichtigen diesen interessanten Ort und hören einiges über die diversen Legenden zu diesem besonderen Schloss mit seinen gotischen Türmen, gewundenen Korridoren und einem Labyrinth an Geheimgängen. Weiter geht die Fahrt bis nach Wolkendorf, wo wir ein Treffen mit einer lokalen Gemeinde organisiert haben. Nach dem gemeinsamen Abendessen geht die Fahrt weiter bis nach Kronstadt. Zimmerbezug für eine Nacht.

5. Tag, Freitag 26. April 2019
Kronstadt/Brașov – Tartlau/Prejmer – Miercurea Ciuc – Lacul Rosu (Mördersee)

Heute ist orthodoxer Karfreitag! Nach dem Frühstück starten wir den Tag mit einem Stadtrundgang durch Kronstadt. In der Altstadt erhebt sich unweit des markanten Rathauses die Biserica Negra, die Schwarze Kirche, in deren Inneren eine Sammlung anatolischer Teppiche und das bunt bemalte Chorgestühl aus dem 18. Jahrhundert zu sehen sind. Nach Möglichkeit haben wir Teil an einer Karfreitags-Liturgie. Anschliessend Fahrt nach Tartlau (Prejmer). Hier besichtigen wir die gut restaurierte Kirchenburg, die von der UNESCO 1998 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Bekannt ist diese insbesondere wegen der „Todesorgel“, mehr sei hier aber noch nicht verraten. Ausserhalb von Tartlau werden wir bei lokalen Bauern eine Pause einlegen, Kaffee und Kuchen geniessen und viel Interessantes über die hiesige Landwirtschaft erfahren. Weiterfahrt nach Miercurea Ciuc. Je nach Tagesverlauf ist ein kurzer Stadtrundgang geplant. Am Nachmittag fahren wir zum Lacul Rosu, auch Mördersee genannt. Wer mag kann hier einen kleinen Spaziergang unternehmen und die schöne Landschaft geniessen. Natürlich werden wir die Geschichte, die sich um den Namen des Sees rankt, vor Ort hören. Möglichkeit für eine fakultative Fahrt mit Ruderbooten. Übernachtung im Hotel am Lacul Rosu.

6. Tag, Samstag 27. April 2019
Lacul Rosu – Bicaz Klamm – Agapia Kloster – Voronet Kloster – Gura Humorului

Wir fahren weiter durch den Bicaz Klamm von Siebenbürgen an die Moldau. Unser erster Halt wird das Agapia Nonnenkloster sein. Anlässlich der Umwandlung des Klosters in ein Nonnenkloster Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die erste vollständige Restaurierung durchgeführt. Die gesamte Innenmalerei und die Ikonostasen wurden von einem der Mitbegründer der modernen rumänischen Malerei geschaffen, dem Maler Nicolae Ion Grigorescu. Eine Nonne wird uns durch den Klosterkomplex führen und Interessantes zum Klosterleben erzählen. Weiter geht die Fahrt bis zur „Sixtinischen Kapelle des Ostens“, dem Kloster Voronet. Den Beinamen erhielt das Kloster für die besonders kunstvolle Ausführung der Fresken. Das zweifelsohne beeindruckendste Bild ist die Darstellung des Jüngsten Gerichts an der Westfassade der Kirche. Am späten Nachmittag kommen wir in Gura Humorului an. Zimmerbezug für 2 Nächte.

7. Tag, Sonntag 28. April 2019
“Klostergebiet” Rumäniens: Moldovita Kloster – Sucevita Kloster – Marginea Radauti – Gura Humorului

Den heutigen Ostersonntag (nach orthodoxem Kalender) widmen wir den faszinierenden Klöstern im Buchenland. Auf Grund des Ostersonntags werden wir in den meisten Klöstern, die wir besichtigen, den Tagesablauf zu Ostern erleben können. Im Kloster Moldovita wird eine Nonne uns die Aussen- und Innenfresken der Kirche erklären und etwas über die orthodoxe Spiritualität und den Alltag im Kloster erzählen. Weiter geht es zum Kloster Sucevita, „die Perle der Moldauklöster“, sowohl die Anlage als auch die Fresken sind sehr gut erhalten. Eine seltene Darstellungen der „Stufenleiter der Tugenden” ist auf der Nordfassade der Kirche zu bewundern. Anschliessend Halt bei Marginea. Besichtigung einer Keramikwerkstatt. Auf dem Rückweg nach Gura Humorului halten wir in Radauti, dort besuchen wir die Kirche „Bogdana“, die älteste Kirche in der Umgebung. Freie Zeit in Radauti. Rückkehr am späteren Nachmittag.

8. Tag, Montag 29. April 2019
Gura Humorului – Tulcea

Heute verlassen wir Gura Humorului und die Region Moldau. Fahrt durch die Stadt Roman/Romesmarkt nach Bacău, dem Hauptort der Region, weiter nach Focsani. Diese Region ist das bekannteste Weinanbaugebiet Rumäniens. Nach Möglichkeit und Zeitverlauf werden wir eine kleine Degustation geniessen und etwas über den Weinanbau hören. Weiterfahrt durch die Industriestadt Galati bis zu unserem Tagesziel Tulcea. Dieses ist das Tor zum Donaudelta und der ideale Ausgangspunkt für den nächsten Tag. Zimmerbezug für 2 Nächte. Unser Hotel liegt direkt am Fluss.

9. Tag, Dienstag 30. April 2019
Tagesausflug in das Naturparadies des Donaudeltas

Der heutige Tag ist dem Naturparadies Donaudelta gewidmet! Mit dem Schiff geht es durch das zweitgrösste Flussdelta Europas. Ein einmaliges Erlebnis! In dem Biosphärenreservat konnten bisher etwa 5200 Tier- und Pflanzenarten katalogisiert werden. Die hohe Artenzahl wird einerseits auf das grosse Angebot von aquatischen und terrestrischen Lebensräumen zurückgeführt, zum anderen auf das geografische Zusammentreffen der zentraleuropäischen Wälder und des Balkangebirges mit den mediterranen Regionen. Ein beliebter Ort für Ornithologen, Fischer und alle, die die Natur lieben. Rückfahrt nach Tulcea. Freie Zeit für einen Spaziergang oder um sich auszuruhen.

10. Tag, Mittwoch 1. Mai 2019
Tulcea – Bukarest – Flughafen Bukarest – Zürich

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Bukarest. Es bleibt uns noch etwas freie Zeit für einen Bummel. Anschliessend Fahrt zum Flughafen, gemeinsames Check-in und Rückflug mit SWISS nach Zürich.

 

Programm- und Flugplanänderungen bleiben vorbehalten.

Unsere Unterkünfte während der Rumänienreise

Unterkunft in Hotels der guten Mittelklasse, alle Zimmer mit WC/Bad oder Dusche

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer                CHF 2'095.-

 

Inbegriffen

Die Leistungen entnehmen Sie bitte dem Detailprospekt:
PDF - Rumänien | Rieder

Zuschläge

Zuschlag Einzelzimmer CHF 355.-
Trinkgelder CHF   60.-
Flugnebenkosten der Airline CHF   69.-
Zuschlag bei 26-31 Teilnehmenden CHF 100.-









 

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Datum Dauer Preis p.P. ab
22.04.2019 9 Nächte CHF 2095.00
 
Rumänien
Einreisebestimmungen

Für die Einreise benötigen Schweizer Bürger einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte.

Lage

Rumänien liegt im Südosten Europas. Es grenzt im Norden an die Ukraine, im Osten an die Republik Moldau, im Süden an Bulgarien, im Südwesten an Serbien und im Westen an Ungarn. Im Südosten bildet das Schwarze Meer die Landesgrenze.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 19 Millionen.

Sprache

Die Amtssprache ist Rumänisch. Französisch ist weit verbreitete und in den Grenzgebieten wird zum Teil Ungarisch, Serbisch, Ukrainisch, Armenisch oder Jiddisch gesprochen. In Transsilvanien wird vermehrt Deutsch gesprochen und in den Touristengebieten auch oft Englisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +1 Stunden.

Die Zeitverschiebung von +1 Stunde besteht das ganze Jahr über, da auch in Rumänien auf die Sommerzeit umgestellt wird.

Klima

Das Klima wird als gemässigtes Kontinentalklima bezeichnet. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt zwischen 5°C und 11°C. Die Winter sind sehr kalt mit Temperaturen bis zu -20°C. Im Sommer ist die durchschnittliche Tagestemperatur 25°C.

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